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Schülerzentrum
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Kurzinformation über das Schülerzentrum 

 

Das Schüz ist eine Einrichtung der Gemeinde Gröbenzell an der Gröbenbachschule.
Personal: Eine Sozialpädagogin (seit Eröffnung im September 1991) und ein Lehrer (seit Mai 1992), beide mit 30-Stunden Verträgen.

Klientel: Die etwa 100 Hauptschüler und –schülerinnen der Gröbenbachschule (5.-9. Klasse).

Öffnungszeiten: Mo-Do 9.30 Uhr bis 17 Uhr, Fr 9.30-15 Uhr, also 35,5 Stunden pro Woche im offenen Betrieb, also ohne feste Anmeldungen und Gebühren als Angebot für alle.

Ziele: Die Schule bei der schwierigen Arbeit mit den Hauptschülern unterstützen. Den Kindern durch die Förderung von Selbstbewusstsein und Sozialkompetenz, aber auch durch  tatkräftige Hilfe ermöglichen, ihre Lebenssituation und ihre Perspektiven zu verbessern.

Vormittags (9.30 bis 13 Uhr): Das Schüz als „Trainingsraum für die Schule“ – Auffällige Schüler erledigen im Schüz unter Aufsicht ihre Arbeit und werden wieder „fit“ für den Unterricht gemacht. Ganze Klasse kommen zur Auflockerung und Ergänzung des Schulalltages.
Streitschlichtung, Aufarbeitung von Themen wie Mobbing und Gewalt. Bei Problemen im Unterricht gehen die Betreuer in den Unterricht, besprechen mit den Lehrern Möglichkeiten zur Veränderung der Unterrichtssituation, vermitteln zwischen Klasse und Lehrern, handeln Regeln, Abmachungen und Verträge aus.

Nachmittags (13 bis 17 Uhr): Freizeitgestaltung mit Spielen, Turnieren (Billard, Kicker, Fußball etc.). 14-15 Uhr ist Hausaufgabenzeit. Zur Zeit etwa 8-10 Kinder täglich (einige bei festen Abmachungen mit den Eltern und Klassenlehrerinnen): Gezielte Förderung vor allem lernschwacher Kinder, Einzelbetreuung, Leseübungen etc. Nach 15 Uhr gezielte Angebote des Schüz, z.B. Tanzkurs, Lauftraining (auch als AG in Zusammenarbeit mit der Schule). Gezielte Hilfe bei Bewerbungsschreiben, Erstellung von Lebensläufen etc. – Internet und Drucker stehen zur Verfügung.

Schüz soll eine „Schutzzone“ für die Kinder sein, in der sie Alternativen zu Beschimpfungen, Menschenverachtung und Gewalt erleben. Jeder soll sich hier wohl und niemand bedroht fühlen. Deshalb Regeln: Keine Toleranz bei Beleidigungen und Gewalt! Kinder sollen zunehmend Verantwortung für das Schüz übernehmen: Schüz wurde/wird gerade mit der 8. und 7. Klasse renoviert, Umfrage über ein mögliches Schülercafe ist gestartet, Wunschzettel wird erarbeitet. Schüz wird sehr stark frequentiert: Fast immer über 30, immer öfter auch bis zu 50 Kinder und Jugendliche pro Tag. 

Spezielle Projekte werden gemeinsam mit der Schule, einzelnen Klassen und dem Jugendzentrum „impuls“ entwickelt: Aktuell in Planung ist ein Sozialtraining mit „Sprint“, ein gemeinsames Projekt mit dem „impuls“ „Zusammengerauft“ (Entwicklung von Zivilcourage und Selbstwertgefühl),  Beteiligung an der Afrika-Woche der Schule im Juli.

Die enge Verzahnung mit der Schule ist mittlerweile institutionalisiert: Regelmäßiger Austausch v.a. mit den Klassenlehrerinnen, jeden Monat gemeinsamer Termin Schulleitung/Schüz-Betreuer zur Koordinierung der Vorhaben und Projekte, Teilnahme der Schüz-Betreuer an den Lehrerkonferenzen.